Test: Global Agenda Beta, Teil 1

Beitrag vom 18 January 2010

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Global Agenda
verspricht, eine actiongeladene Mischung aus einem „klassischen“ MMO und teambasierten Shootern wie Team Fortress auf Basis der Unreal 3 Engine zu sein.  Entwickelt und herausgegeben von den mir bislang unbekannten „Hi-Rez Studios“ wurde ich durch die bei Steam geschaltete Werbung und amüsante Versprechen wie „No Elves“ auf das Spiel aufmerksam. Angeboten werden nach Release zweierlei Spielmodi, je nachdem, wie weit man seinen Geldbeutel öffnet: Kauft man nur das Spiel, so muss man auf einige Features verzichten, allen voran den in der Werbung hochgelobte AvA-Modus, in dem wohl Spieler in Allianzen aus aller Welt miteinander um wertvolle virtuelle Ressourcen rangeln. Will man weltweit mitmischen so kommt eine monatliche Gebühr dazu.
Zur Zeit läuft aber noch bis Anfang Februar die Final Beta-Phase, die Server sind nicht rund um die Uhr online und ich bin nicht sicher, welche Spielmodi aktiv sind und welche nicht.

(Kleine technische Anmerkung: Da ich es nach einigem hin- und herprobieren nicht geschafft habe, in den Blog eine passabele Gallerie einzubauen, habe ich die dazugehörigen Bilder bei Flickr hochgeladen. Der Link zur Galerie mit deutlich mehr Bildern als hier im Text ist im Logo-Thumbnail oben versteckt oder ihr klickt => hier < = . Wenn man dazu noch “Info einblenden” anklickt kann man auch die Bildtitel und -kommentare sehen, ein Klick auf den “Pause”-Button unten links lässt das automatische Weiterlaufen stoppen)

Story
Wir schreiben das Jahr 2155 und die Menschheit hat den 3. Weltkrieg überlebt.  Die menschliche Freiheit hat scheinbar nicht so viel Glück, alle Macht liegt bei dem übermächtigen Commonwealth, die natürlich die Bösen sind.
Nur ein kleines Dorf unbeugsamer
Die Rebellen verschanzen sich auf einem Eisplaneten bis
Von ihrem Versteck in der Kanalisation aus
Die wackeren, aufrechten Streiter für Recht und Ordnung bedienen sich, da ein offenes militärisches Herausfordern des Commonwealths unmöglich erscheint, kleiner Elite-Kommandotrupps.
Und eben da setzt unsere „Geschichte“ ein. (Wobei ich noch nicht ganz sicher bin, ob denn wirklich eine Geschichte nach dem Tutorial existiert)

Doch zunächst muss man sich natürlich sein virtuelles Lichtdouble erstellen, das man durch die Gegend scheuchen kann.

Charaktererstellung
Zur Auswahl stehen 4 Klassen, die später durch verschiedene Punktverteilungen in je 3 Talentbäumen den eigenen Spielvorlieben angpasst werden können wenn man das Tutorial einmal hinter sich gelassen hat- soweit nichts neues.Charakterauswahl

Die Spieler rekrutieren sich aus den Klassen Robotics, Medic, Recon und Assault, jeweils in Variation Männlein und Weiblein verfügbar.

Robotics sind die Tüftler, die mit Türmen, Drohnen und aufstellbaren Schilden wohl in der Lage sind, recht passable Punktverteidigung und Rückzugsmöglichkeiten für Verbündete zu liefern.
Medics sind die Heiler, die für das leibliche Wohl der Gruppe sorgen. Laut Infotafel bei der Generierung sind sie aber auch in der Lage, ihre „Heilkunst“ in Form von Vergiftungen am Gegner ins Gegenteil umzukehren.
Recons sind die schnelle Stealth-Klasse, die, frei nach dem Motto „Tarnen, Täuschen und verpissen“ eher für Fallen und Überraschungsangriffe zuständig sind.
Assaults sind schliesslich die „Heavy Weapon Guys“, die mit dicker Rüstung, noch dickerer Knarre und dem Einfühlungsvermögen eines Backsteins die Speerspitze der Gruppe bilden.
Soweit also nichts revolutionäres, wir haben Tank-, Heiler-, Supporter und Damage-Klassen.

Nachdem eine Klasse gewählt wurde, kann man das virtuelle Ich selbstverständlich noch etwas verfeinern- zumächst wird aus ca. 23 Köpfen eine grobe Vorauswahl getroffen, die dann noch nach Belieben abgeändert werden kann.Character Customization

Namen bekommen die Alter Egos allerdings keine, man hat einen „Accountnamen“, der generell für alle Charaktere gilt. Dieser muss bei Erstellung des Accounts gewählt werden, darf ärgerlicherweise weder Zahlen, noch Sonderzeichen enthalten und muss freilich weltweit einmalig sein, was einige Kreativität oder ein stumpfes Bedienen der Tastatur mit der Stirn oder der flachen Hand erfordert.
(Amüsantes Schmankerl am Rande: Aus diesem Grund wird den Vorbestellern ein „Pre-Release Name Register Event“ angepriesen, damit man die Chance hat, doch noch als ROXXOR o.Ä. spielen zu können ;) )
Create geklickt und dann geht’s schon fast los. Server scheint es, zumindest in der Beta, nur einen zu geben, jedenfalls wird nicht danach gefragt wo man spielen möchte. Lediglich die Frage, ob man das Tutorial durchleben möchte oder nicht trennt einen jetzt noch vom eigentlichen Spiel.

Die Einführung und Hintergrundgeschichte ist übrigens für alle 4 Klassen identisch,  wählt man die „Skip“-Option so landet man automatisch in der ersten Stadt und auf Stufe 5. Will man also nicht in einer WIRKLICH sicheren Umgebung seine ersten Fähigkeiten austesten so macht es eigentlich keinen Sinn, es mehr als einmal zu absolvieren.

Tutorial
Ein knappes Intro informiert in einer Cutscene, die offensichtlich dramatisch daherkommen soll, dies effektiv aber nicht so recht umzusetzen vermag, über die Umstände des 22. Jahrhunderts und wie wir in das Ganze hineinpassen. Wir erinnern uns: Commonwealth gross und böse, Rebellen wenige und gut. Auch hier wieder mal überraschende Ansätze.
Da das Commonwealth die Rebellenattacken natürlich so nicht auf sich sitzen lassen will wird flugs ein eigenes Elite-Umerziehungsprogramm aus dem Boden gestampft, als dessen Teilnehmer man seinen Einstand gibt. Ob freiwillig oder nicht bleibt dabei allerdings offen, Tatsache ist wir schwimmen in einem Umerziehungstank.Tank

Ein 4-Mann-Team der Rebellen dringt mit dem Ziel, die hilflosen Erzbösewichte in spe zu befreien, in die Einrichtung ein, und wird im Gefecht mit den CW-Truppen direkt vor dem Aquarium, das bis dahin unser wohliges Heim war, aufgerieben. Da auch die CW-Jungs das Zeitliche gesegnet hat und zu allem Überfluss auch noch der Tank kaputtgegangen ist steht man nun allein und barfuss auf weiter Flur, als sich ein Funksignal meldet, das einem einen Fluchtweg verspricht. Sollte das noch nicht Anreiz genug sein, so zeigt einem eine Reihe dicker, blauer Pfeile, wo es lang geht.

Gesteuert wird wie üblich mit WASD, umschauen und Zielen erfolgt mit der Maus, was aber zu diesem Zeitpunkt nur begrenzt Sinn macht, da man unbewaffnet ist.
Was die Grafik angeht.. nunja, irgendwie lässt mich die Vermutung nicht los, dass „Hi Rez Studios“ diesen Namen gewählt haben um zumindest irgendwie etwas hochauflösendes produziert zu haben. Ehre machen sie ihrem Namen jedenfalls nicht wirklich, selbst bei einer Auflösung von 1680×1050 und maximalen Details kommt man sich wie in einem Spiel, das schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, vor. Vorteil ist, dass es absolut ruckelfrei läuft.Erste Schritte

Rechts gedreht, rauf die Rampe, einem Gang gefolgt, über ein paar Röhren gesprungen und einen Zaun geklettert und man findet sich in einem Aufzug wieder, der praktischerweise eine Etage tiefer im Jetpacklager hält, wo man sich automatisch aus einer Auswahl von 4 Raketenrucksäcken den zur eigenen Klasse farblich passenden aussucht.

Nun kann uns die Schwerkraft mal gern haben, wir sind der Rocketeer! Leider hält die Tankfüllung, die gleichzeitig auch Waffenenergie ist, aber nur knappe 5 Sekunden und erreicht beim senkrechten Aufsteigen eine schwindelerregende Höhe von mindestens 4 Metern. So oder so reicht es, um über die nächsten Hinternisse hinweg zu kommen. Schon stolpert man in den nächsten „Supply Room“, in dem diesmal 4 Nahkampfwaffen- Äxte, Schwerter und Keulen, die das Commonwealth offenbar dem Aussehen nach von den Powerrangers konfisziert haben muss- in einem Spind hängen. Auch hier haben wir keinen Einfluss darauf, welches Schweinderl wir denn gern hätten, es wird genommen was im Arbeitsvertrag steht.Jetpack

Wo wir die Keule nun schon haben können wir sie ja gleich mal ausprobieren: was liegt da näher als ein paar passiv herumrennende Sicherheitsdroiden zu Schrott zu verwandeln? Da diese nur einen Schlag aushalten, metzelt man sich fröhlich voran. Nebenbei bekommt man verkündet, dass Angriffe aus dem Rücken die Feinde stärker beschädigen und dass man mit Rechtsklick einen schadenmindernden Schild aus der Nahkampfwaffe ausfahren kann. Warum die Gegner sterben, wenn sie gegen meinen Schild hauen weiss ich nicht. Rückkopplung oder so.

In bester MMO-Manier nutzt das Spiel, was ab hier klar wird, eine „entweder-oder“-Taskbar mit Zahlen von 1 bis 8. Nahkampfwaffe ist die 1, Knarre die 2, Spezialknarre die 3, Jetpack die 4 und so weiter. Abheben per Jetpack wenn man schon eine Keule in der Hand hat? Nein, man hat doch eine Keule in der Hand!

Vorfolgt von aus dem Nichts auftauchenden, wild um sich schiessenden CW-Robotern findet man sich ein paar Gänge später auf einer Terasse wieder, von der man in einer weiteren Cutscene, auf Rat vom (weiblichen) Männlein im Ohr hin, hinab stürzt.

Unten kracht man sich durch eine Scheibe und – oh Zufall- landet in einem Schusswaffenlager in dem es –wer hätte es erraten?- 4 verschiedene Waffen gibt. Wer jetzt noch richtig tippt, ob man sich wohl eine Wumme aussuchen kann, der bekommt einen Keks.First Gun

Schnurz, wir haben eine Knarre, unendlich Ammo und nichts zu verlieren- durchladen und draufhalten ist das Motto des Tages! Ob einem da nun kleine todessternartige Drohnen, Androiden oder harmlose, Deckung suchende Arbeiter vor die Flinte kommen ist egal, Erfahrung gibt es in keinem Fall.

Fröhlich metzelt man sich, stets angetrieben von der kleinen Frau im Ohr, die nach 2 Sekunden stillstehen quängelt, man müsse mal schneller machen, durch die recht eintönige Büro/Forschungsatmosphäre bis man schliesslich zu einer orangenen Energiebarriere in einem Torbogen kommt.
Dies sei eine Monoirgendwasbarriere die aus irgendeinem Grund vom CW in Gebäuden aufgestellt werde, erklärt das freundliche Navi über Funk. Klartext: Hier kommt eine Bossarea, nochmal durchatmen und sich mental vorbereiten.

Der erste Miniboss ist ein raketenspuckender Roboterklotz, der dem eigenen Waffenfeuer aber nicht viel entgegenzusetzen hat und nach wenigen Sekunden darniedersinkt.
Zeit zum Triumphieren bleibt allerdings keine, da man sich darauf besinnt, dass wir ja auf der Flucht sind. Scheinbar ist es zumindest um 2155 so, dass die Bahn eine zuverlässige (und mit nem Raketenrucksack auf dem Rücken auch bezahlbare) Reisemöglichkeit ist und so wird, als an der Bahntrasse neben dem Bossbalkon grade ein ICE Mk5 vorbeidonnert, kurzerhand der Jetpack gezündet . In bester Westernzugmanier hält man sich am Dach fest und erreicht so das andere Ende der Stadt. Dort warten (oh Schreck) 3 kleine Flugroboter als Strassen- bzw. Dachsperre, so dass man lieber abspringt.

Ab hier geht es recht eintönig weiter- man ballert sich über Dächer, springt über Abgründe, ballert und springt, ballert und… findet zwischendurch tatsächlich mal etwas zum Anziehen, so dass der Avatar nun nicht mehr barfuss durch die Gegend laufen muss. Nebenbei werden ein paar neue Fähigkeiten, die mit einem Cooldown versehen sind, eingeführt. Für das Vorankommen benötigt werden sie allerdings nicht.

Sollte man tatsächlich mal wenig Lebensenergie besitzen so sucht man sich eine ruhige Ecke und nutzt das REST-System. REST steht hierbei für “Rapid Ephidermal Irgendwas Technology” und ist, abgesehen von einem recht lahmen Wortspiel, effektiv eine „50% Geschwindigkeit, nimmt mehr Schaden während des channelns“-Lebensregeneration die für ein paar Sekunden anhält.Boss 2

Nach kurzem Ausflug (im wahrsten Sinne des Wortes) über die Dächer landet man letztendlich in einem Raum, in dem ein Schwertschwinger in schwarz-orangener Rüstung vor uns auftaucht, herumstolziert und verkündet, dass wir unsere Chance auf Umerziehung vertan hätten und er dies jetzt korrigieren werde. Keinesfalls habe er aber Spass daran, uns nun zu beseitigen.
Sollte er das sogar schaffen, so hat das Großmaul dennoch keine lange Freude daran, da wir ohne irgendwelchen ersichtlichen Nachteile direkt vor dem Bossraum respawnen und die Lebensenergie des Bosses bei weiteren Versuchen nicht erneuert wird.
Zergen ftw ist (zumindest zu Beginn) das Motto der Bosskämpfe, wie es scheint.

Eine weitere Aufzugsfahrt später und um 2  Sonderfähigkeiten reicher ballert man sich zur Abwechselung mal durch Strassenschluchten.
An dieser Stelle sei vielleicht einmal ein kleiner Exkurs über die Gegnertypen angebracht:
Feindarten gibt es bis hierher, Bosse ausgenommen, 4 verschiedene, die allesamt irgendwie an Terminator erinnern - 5 wenn man die um ihr Leben laufenden harmlosen Arbeiter mitzählt.Gegner

Über die Strasse und durch die U-Bahntunnel erreicht man schliesslich einen Abholpunkt am Ende einer durch Selbstschussgeschütze gesicherten Röhre, wo ein herbeieilendes Fluggefährt mit schwergerüstetem Verbündetem in böse aussehender Rüstung in Blau-Schwarz-Orange uns abholt und in die erste Stadt, Dome City, befördert.
Angekommen wird man vom „Boss“, einem Typen mit halbem Robotergesicht, begrüsst, der einen, irgendetwas unverständliches von Haven und Commonwealth murmelnd, in seiner Stadt willkommen heisst.Roadtrip
Schnitt, und man steht in einer Masse von umherwuselnden Spielern, scheinbar hat nun das Multiplayer begonnen.
Tja, und das war Charaktererstellung und Tutorial.

Ersteindruck des Spiels: Ich fürchte ich habe, wenn Gruppenspiel und PvP das Ganze nicht nochmal rumreissen, 40 Euro in den Sand gesetzt.

Die Grafik ist wirklich bestenfalls unspektakulär, Actionfeeling kommt trotz permanentem Geballer im PvE nicht wirklich auf. Defensive Taktiken wie wie sich verstecken oder hinter Hindernissen Deckung suchen gibt es schlichtweg nicht und die gegnerische KI verhält sich in etwa so intelligent wie schwedisches Knäckebrot.

Bleibt abzuwarten was das Spiel im weiteren Verlauf und in Kooperation mit oder gegen andere Spieler noch retten kann.

To be continued.

LoneWolf @ 02:10
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Resurrect, Reset, Rewind

Beitrag vom 17 January 2010

Kaum zu glauben dass dieser Blog noch existiert.. und noch viel besser: kaum zu glauben, dass ich immer noch hinter den weiter unten aufgeführten Einträgen stehen kann. Aber da es schon mal da ist und ich in der Laune bin, warum nicht mal schauen ob man das Ganze nicht fortführen kann. Über 3 Jahre sind also seit dem letzten Eintrag ins Land gegangen, einiges ist passiert, anderes gleich geblieben- aber bevor ich jetzt anfange, nostalgisch zu werden, bleiben wir doch lieber (fast) in der Gegenwart.

Vor knapp.. hmm.. 3 Monaten habe ich mich bei Facebook angemeldet- im Grunde muss ich ja sagen dass mir diese ganzen Social Networks etwas suspekt sind. Nicht dass ich zu den fanatischen Datenschützern gehören würde, die bereits den 1984-Staat fröhlich um die Ecke winken sehen wenn man sie nach ihrem Vornamen fragt, aber gelegentlich wundere ich mich doch, wie viele Daten da wohl tatsächlich gesammelt und ausgewertet werden.
Konkretes Beispiel wäre ein Eintrag, der mich vor ein paar Wochen in der Liste der “Vorgeschlagenen Bekannten” irritiert hat: mit einem Mal tauchte dort die Frau von Klaus, einem meiner Iaido-Mitstreiter, auf. An und für sich nichts besonderes, wenn denn irgendeine Verbindung ausser dem Sport existieren würde- denn Facebook hat zumindest von mir keine Infos darüber bekommen, was ich in meiner Freizeit mache. Gemeinsame Bekannte gibt es keine und auch sonst kann ich keine logische Erklärung finden, warum man mir so präzise eine -fürs System- vollkommen Unbekannte vorschlägt.

Naja, genug von der Flashspieleplattform (denn als solche wird sie, zumindest in meinem Bekanntenkreis, zu 90% genutzt), beschliessen wir den Eintrag eher knapp mit Ausblick auf einen möglichen nächsten Eintrag: Ich habe mich heute dazu entschlossen, mir mal das Anfang Februar erscheinende “Global Agenda” anzusehen. Ein erster Eindruck lässt mich drüber nachdenken, mal eine betabegleitende Review zu verfassen. Stay tuned ;)

LoneWolf @ 21:07
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Tod durch Teegebäck

Beitrag vom 11 June 2006

Der Nachmittag begann recht beschaulich, ich sitz bei einer Übersetzung als René mir plötzlich Tee und Gebäck reichen kommt.
Soweit nichts schlimmes, der Tee ist gut und ich hab endlich mal wieder seit China diese kleinen schwarzen Glitschkugeln im Milchtee- naja, bekannt und irgendwo auch ganz amüsant.

Dann aber das Gebäck… ich bemerkte ein schelmisches Grinsen als er es mir servierte, dachte mir aber nichts dabei.

Das “Gebäck” von dem wir hier sprechen ist taiwanesisches Konditoreiprodukt, also durchaus der teureren Gattung Keks zuzuordnen- eine Freundin hat ihm letzen Mittwoch einige Päckchen mitgebracht.

Meine Hand greift zu dem netten weißen mit den schwarzen Krümeln.. Hmm, Stracciatella…
*puff* Sitzt ein kleiner Gehörnter auf meiner Schulter und warnt:
“Moooment! Das ist chinesischer Kram! Das ist alles, nur kein Stracciatella!”
So schlimm kanns ja nicht sein, also einen herzhaften Biss getan und…

Der Geschmack definiert sich in etwa wie eingeschlafene Füße mit einer Prise Zucker und die Schokolade sind Trockenpflaumen. Konsistenz ist die, die man erreicht wenn man einen Marmorkuchen 2 Wochen in einer feuchten Umgebung stehen lässt- also eine solide nicht-trockene Festigkeit.

Lecker ist definitiv was anderes.

Weiter mit Vokabeln, nebenbei wird das Ungetüm langsam (LANGSAM) und unter Zuhilfenahme von viel Flüssigkeit vernichtet.

Bleiben 3- das fies-gelbe, das angekohlt-braune und das, das wie Lebkuchen aussieht…
Logischer Umkehrschluss: Wenn das, was gut aussah, fies schmeckt muss das, das fies aussieht, gut schmecken.
FALSCH

Gleicher Grundgeschmack nur diesmal mit .. ich glaube es war Ingwer als Beigeschmack.

In dem Moment kommt René zur Tür herein…
Mit den Worten “Ich hab dir das Beste vorenthalten” legt er mir mehr Kram dazu.

Das war vor einer Stunde, die kandierte gesalzene Pflaume habe ich probiert (und ich habe selten etwas fieseres gegessen), der weiße neue Keks offenbarte sich in einem lecker-süßlichen Röstzwiebelaroma.

Ich stelle mir wirklich die Frage, wie eine Teekultur auf solcher Basis florieren konnte.
Im Grunde kann ich nur hoffen, dass das alles Einfluss der Engländer ist, denen man sowas ja durchaus mal zutrauen kann.

Es sind noch 3 Kekse übrig.
Ich hab’ Angst!

LoneWolf @ 18:18
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Kino-Review: The Da Vinci Code – Sakrileg

Beitrag vom 22 May 2006

The Da Vinci Code - Sakrileg

Spontan hat es mich heute schon wieder ins Kino verschlagen und das wird wohl in absehbarer Zeit nicht das letzte Mal sein, steht doch ab Donnerstag „X-Men 3“ an.
Heute war es aber erstmal „nur“ der große mit Spannung erwartete Enthüllungs-Sensations-Kirchen-Krimi.

Ein amerikanischer Professor und Kryptograph (Zeichenbedeutungsentschlüsselungsfachmann) wird durch einen Mord im Louvre in Geschehnisse um die Vertuschung des „Ehestatus“ von Jesus hineingezogen. Diese hat einen bis zum heutigen Tage andauernden Schattenkrieg im heutigen Frankreich zur Folge.
Auf der einen Seite die „erzkonservative“ Kirche unter dem „Opus Dei“, die auch vor dem Einsatz von Auftragskillern nicht haltmachen, auf der anderen ein aus den Templern hervorgegangener Geheimbund, „Prieuré de Sion“.
Zusammen mit einer französischen Kryptographin und Enkelin eines der ermordeten Bewahrervorstehern beschließt der von Tom Hanks dargestellte Robert Langdon, den Dingen auf den Grund zu gehen und schlittert dabei ein ums andere Mal haarscharf an Katastrophen, gekauften Polizisten, fanatischen Kirchenassassinen und der einen oder anderen Leiche vorbei, bis er schließlich das Geheimnis um das Grab Maria Magdalenas und Jesus’ Erben lüftet.

Doch wer jetzt auf eine Gralsuche in bester Indiana Jones-Manier hofft fehlt leider gewaltig. Stattdessen zieht sich die Suche nach des Rätsels Lösung mehr wie eine Schnitzeljagd (auf die jeder Geocacher stolz sein dürfte) quer durch Frankreich und England.
Historientechnisch geht’s auch wild durch die Geschichte, hier sind Da Vinci, Newton und noch einige andere allesamt Angehörige der Bewahrersekte und haben der Nachwelt zahlreiche kleine Hinweise hinterlassen.
Die Rätsel sind zum Teil etwas konfus, zum Teil für meinen Geschmack an einigen Stellen doch etwas offensichtlich… und WARUM hat ein alter Mann der angeschossen ist und verblutet nichts Besseres zu tun als noch quer durch den Louvre zu laufen und lustige Buchstabenverdrehungssätze auf Bilder und Boden zu malen bevor er sich selbst die Brust aufschlitzt?

Die Schauspieler waren gut, die Handlung an einigen Stellen etwas unübersichtlich, an anderen wurde um offensichtliche Punkte einfach zu lange herumgeredet.
Dazu kam ein ungünstiger Sitzplatz (3. Reihe), was den Eindruck sicherlich etwas geschmälert hat.

Alles in allem ein netter Action-Krimi, bei dem ich aber leider zu viele als Tatsachen dargestellte Umstände sofort und intuitiv in Frage stelle. Nichts worauf man nicht bis zum DVD-Release warten könnte.

Gesamtnote 2,5 / 5

LoneWolf @ 23:45
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Lordi Hallelujah

Beitrag vom 21 May 2006

Lordi gewinnt den Grand Prix!

Es ist also wirklich dazu gekommen!
Ich freue mir hier grade ´nen Ast, Lordi hat doch tatsächlich mit Riesenabstand den Eurovision Song Contest GEWONNEN!

Aufgrund “Aktueller Geschehnisse” wurde heute abend der DVD-Film (Narnia) kurzerhand für einige Stunden unterbrochen um in lockerer, angenehmer Atmosphäre den Grand Prix zu verfolgen.
Die Shows waren zum Großteil leichtbekleidete (und in mehreren Fällen sich während der Präsentation noch weiter entkleidenden) Barbiepuppen, die, mit wenigen Ausnahmen, nix konnten ausser gut auszusehen. Deutschland’s County-Geheimfavorit *husthust* “Texas Lightning” landete mit Platz 15 wieder im Mittelfeld und Lordi mit 292 Punkten uneinholbare 44 Punkte vor dem Zweitplatzierten „Russland sucht-den-Superstar“-Gewinner.
Für viel Amüsement sorgte der deutsche Kommentator, der wohl vorher einen zuviel gekippt hatte und bestimmt kein weiteres Mal die Veranstaltung “begleiten” darf. (”8 Punkte aus Russland gehen an Bulgarien…10 Punkte von Russland gehen an Ukraine… 12 Punkte gehen an Weißrussland.. Ja, die Sowjetunion hatte viele Republiken”)

Hab natürlich fleissig an den deutschen 10 Punkten mitgeholfen- war das gar nicht mal so einfach, da in 80% der Fälle die Leitung besetzt war!

Muss Matti mal fragen was „Herzlichen Glückwunsch“ auf Finnisch heisst ;)

Kleines Schmankerl das vielleicht nicht jeder, der die Show gesehen hat, bemerkt hat: Die Jungs aus Finnland hatten einen Gastmusiker mit auf der Bühne. Aufgrund der KISS-Bemalung und der Tatsache, dass Tomi Putansuu (Lordi) ein Riesen-Simmons-Fan ist, hatte ich erst auf KISS-Legende Mr. Simmons getippt. Etwas Recherche ergab dann aber dass es sich “nur” um Pasi Rantanen, den Leadsänger von Thunderstone, handelte (den übrigens alle die bei Hammerfall dabei waren ebenfalls schon live kennen).
Gene Simmons?

Falls sich jemand dieses Spektakel hat entgehen lassen, einen qualitativ guten Mitschnitt aus dem französischen Fernsehen gibt es

Wie man sieht viel Kawumm, Pyrotechnik und -man beachte es war live!- wirklich tolle weibliche Backing-Vocals von Awa (Keyboard).
Amüsante Fußnote: Kommentar des französischen Moderators kurz vorm Schnitt: “Finnland hat noch nie den Grand Prix gewonnen und DAMIT werden sie es dieses Jahr mit Sicherheit nicht schaffen.” Bestechend, mit welcher Präzision der Kollege des 22. Platzes (einstellige Punktzahl) da den weiteren Verlauf des Abends prophezeihte. :P

Grossen Dank an alle die mitgewählt haben und das möglich gemacht haben, war ein Riesenspaß Europa mal zu zeigen dass Musik auch anders kann als mit “Wir haben uns alle lieb und sind so multikulti”-Texten oder dicken.. Argumenten!

Hard Rock ist alles andere als tot, wie man sieht :)
HALLELUJAH!

LoneWolf @ 01:47
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Kinoreview: Asterix und die Wikinger

Beitrag vom 18 May 2006

Asterix und die Wikinger

Heute hat es mich (endlich) mal wieder ins Kino verschlagen. Seit einer Woche hab ich meinem Umfeld die Ohren abgekaut, steht doch der Kinofilm zu meinem absoluten Favoriten unter den Asterix-Bänden auf dem Spielplan.

Zunächst aber muss ich erst einmal auf den Fehler hinweisen, den dieser Film auf dem Banner trägt (als ehemaliger Student der nordischen Philologie muss ich das einfach bemerken):
Wie wir alle wissen schlägt sich Asterix mit den Römern in Kleinbonum etc. um 50 v.Chr.
Die Wikingerzeit beginnt aber als solche erst mit dem Überfall auf das Kloster Lindisfarne im Jahr 793. Wat man nicht alles für die Besucherquoten tut ;)

Genug gefachsimpelt.

Die Geschichte ist schnell erzählt:
Ein intriganter Fiesling hat den Wikingern den Floh ins Ohr gesetzt, dass Angst Flügel verleiht. Auf der Suche nach jemandem der ihnen diese hohe Kunst des Fliegens beibringt ziehen die wilden Kerle (ohne Wicki) nach Süden.
Zur gleichen Zeit erhalten Asterix und Obelix den Auftrag den Neffen des Dorfoberhauptes zu einem Krieger auszubilden. Der ist aber nun ein verstädtertes Weichei das vor allem Angst hat- und somit natürlich prädestiniert ist, als „Meister der Angst“ von den Wikingern verschleppt zu werden.
Die beiden Freunde nehmen die Verfolgung in den hohen Norden auf um den Jüngling vor Schlimmerem zu bewahren.
Natürlich nimmt alles am Schluss ein Happy End, es wird viel gefeiert und es gibt eine herzergreifende Liebesgeschichte zwischen dem “Krieger-in-Spe” und der süßen, aufsässigen Wikingertochter Abba.

Ich hatte schon einiges an Hoffnung in den Film gesetzt und muss sagen ich bin alles andere als enttäuscht worden.
Zum Teil lag mein Spaß aber zugegebenermaßen sicherlich darin, dass meine DSA-Gruppe seit geraumer Zeit eine wikingerähnliche Kultur unsicher macht- der Seher/Magier der plötzlich seekrank über Bord hing liess doch Parallelen vor dem Inneren Auge aufsteigen ;)

Die Story bleibt –wenig überraschend- simpel; im Grunde gibt es kaum Böse, es wird viel geprügelt, gefeiert und so mancher Witz gerissen. Diese sind aber in den seltensten Fällen platt, man merkt allerdings an mancher Stelle, dass der alte Comic doch zugunsten modernerer Themen abgeändert wurde. Dennoch waren die „coolen Tanzeinlagen“ von Grautvornix schon etwas deplatziert.

Ein weiterer Punkt der mir negativ aufgefallen ist waren die Synchronstimmen. Genauer gesagt, die von Asterix.
WARUM muss man unbedingt jemanden mit einer so “verbrauchten” Stimme wie Christian Tramitz als Asterix casten? (Grade bei Herrn Tramitz muss ich mich immer etwas zusammennehmen um nicht das Wort Medienschl…agersänger *husthust* zu verwenden- im Ernst, seitdem er mit Bullyparade aufgehört hat rennt der doch jeder Kamera und jedem Film nach und versucht sich mit platten Witzen über Wasser zu halten)

Was bleibt ist ein durchaus empfehlenswerter Spaß, der mit 79 Minuten genau einen amüsanten Abend füllen kann ohne Längen aufzuweisen und von der Qualität her die letzten Real-Verfilmungen um Asterix um Längen toppt.

Gesamtnote 4 / 5

Abschließend noch ein Gruß an Antje und René, die sich dazu durchgerungen haben mich heute nicht alleine ins Kino gehen zu lassen. Danke! :)

LoneWolf @ 23:50
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Fußball ist unser Leben… anderer Leute Leben…

Beitrag vom 17 May 2006

Heute wird der abendliche Durchschnittslärm, der vor meinem Fenster herrscht, in unregelmäßigen Abständen von Gegröhle sondergleichen durchbrochen. Ein kurzer Blick durch die Fernsehkanäle bestätigt: Fußbaaaaaaaaaaall! (Das „ß“ hier bitte gelispelt aussprechen um die Authentizität zu erhöhen).
Oléoléolé, Der Sport der Massen begeistert.
(Masse definiere ich hier mit „Viel zu viele ausser ich“)
Ich habe nie nachvollziehen können, was an dem Sport so faszinierend ist, habe nie ein Stadion von innen gesehen (wobei… stimmt so nicht, nur halt nicht für ein Fußballspiel) und auch in der Schule war Fußball nur deswegen praktisch weil Andreas und ich immer als Letzte in verschiedene Teams gewählt wurden und somit unter dem Vorwand der gegenseitigen Manndeckung auf der Mittellinie ein Pläuschchen halten konnten.

Mit einer hilflosen Ohnmacht stand ich vor 4 Jahren vor dem Phänomen, dass ganze (zur damaligen Zeit ja noch Wirtschaftsinformatik-)Vorlesungen verwaiste weil Pusemuckel gegen Trüddelstadt Süd spielte und sich völlig unvermutet auch engere Bekannte zu radikalen Fußballfans entwickeln. Wenn irgendwelche Terrorgruppen ihre Schläfer nur ANNÄHERND so gut tarnen können haben wir alle ein Problem.

Und jetzt steht sie also vor dem Tor- die Weltmeisterschaft in Deutschland, oléolé, der Stolz eines ganzen Landes, oléolé, allen voran ein hosenloser Löwe, oléolé, der sich bei jamaikanischen Musikern soviel Kraut geliehen und konsumiert hat bis sein Ball anfing mit ihm zu sprechen.
Goleo im Fernsehen, Goleo in der Werbung, auf Plakaten, in Musikvideos.. man entkommt diesem verkannt-exhibitionistisch veranlagen Viech einfach nicht.

Fußball ist überall! Wo soll das enden?

Szenario: Juni 2006, Münster.
Die ganze Stadt befindet sich im Ausnahmezustand, marodierende bunt angemalte Horden ziehen durch die Stadt; Einzelne, die versuchen ihrem Idol nachzueifern, haben ihre Hosen ausgezogen und sprechen mit Bällen. Überall hängen Fernseher, Tore lassen Glaser aus Dank wieder gläubig werden und für Großaufträge in Freudentränen ausbrechen.
Ganz Münster? Nicht ganz: Ein kleines Zimmer wird Widerstand leisten, Fußball egal sein lassen und versuchen dem ganzen Blödsinn aus dem Weg zu gehen.

Ich schließe mit einem Gedicht des großen Heinz Erhardt:

Fußball

Vierundvierzig Beine rasen
durch die Gegend ohne Ziel,
und weil sie so rasen müssen,
nennt man das ein Rasenspiel.

Rechts und links steh’n zwei Gestelle,
je ein Spieler steht davor.
Hält den Ball er, ist ein Held er,
hält er nicht, schreit man:”Du Toooor!”

Fußball spielt man meistens immer
mit der unteren Figur.
Mit dem Kopf, obwohls erlaubt ist,
spielt man ihn ganz selten nur.

LoneWolf @ 22:36
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Schicken wir doch mal den Teufel zum Grand Prix!

Beitrag vom 5 May 2006

Newsflash zu später Stunde der mir ein spontanes Launehoch beschert hat!

Wir alle kennen den Grand Prix de la Chanson d’Eurovision- jedes Jahr einmalig wird ein neuer Superstar gesucht der dann im Internationalen Vergleich für unser schönes Heimatland *husthust* beweisen soll dass wir gar nicht so unmusikalisch sind. Ein Ruf den ich mit Blick in diverse Berliner Vorstädte nur als “in den Himmel gelobt” bezeichnen kann. Egal.
Jedenfalls läuft es halt jedes Jahr gleich - schickt man Ralf Siegel bekommt man schöne Umformulierungen für „Letzter Platz“, schickt man Raab eine mittelprächtige Wertung und einen Medienhype. Schickt man wen anders gerät das Ganze leider in Vergessenheit.

Wir erinnern uns kurz, Deutschland wird dieses Jahr von Olli Dittrich und seiner Country-Combo „Texas Lightning“ vertreten, die Thomas Anders knapp geschlagen haben.

Texas Lightning
http://www.texaslightning.net/

Wir alle wissen aber nun, dass Finnen auch gerne mal Dinge etwas anders sehen… und das scheint sich jetzt auch bei ihrer Bewertung niederzuschlagen.
Finnland hat sich in seiner Entscheidung mehr der “etwas” Gitarren-, Schlagzeug- und Basslastigen Musik zugewandt und sich weniger Wildwestmäßig gezeigt.
Das schöne Land der ewigen Dunkelheit macht einmal mehr seinem Titel alle Ehre und schickt eine Band die der eine oder andere aus meinem Umfeld schon kennt und gegebenenfalls auch schon live gesehen hat:

Lordi.

Für die, denen das nichts sagt: durchaus zu empfehlender guter Hardrock mit etwas gewöhnungsbedürftiger Maskerade. Entgegen dem Aussehen kein Ins-Mikro-Röcheln oder Ähnliches was man von einer -auf den ersten Blick- Death Metal-Kombo vermuten würde.

Lordi
http://www.lordi.org/

RTL schreit bereits Zeter und Mordio und ich denke über den Start einer Supportaktion nach. Ausserdem sehe ich schon wieder eine weitere „Kennt keiner ausser mir“-Band (Auf deren Masse ich ehrlich gesagt ein wenig stolz bin) den Weg in den Mainstream antreten… naja..

Bin auf jeden Fall gespannt was das gibt und behalte den Grand Prix, den ich dieses Jahr eigentlich abgeschrieben hatte, doch noch mal im Auge.

LoneWolf @ 00:45
Gespeichert in: Musik
Time after time

Beitrag vom 4 May 2006

Ich stelle heute fest, dass es nur eins gibt was schlimmer ist als zeittechnisch völlig überbucht zu sein: GAR nix zu tun zu haben.

Aber first things first: Das Referat gestern hat gut geklappt und ist wohl auch gut angekommen. („Ich hab grade mal nachgesehen, sie sind ja erst im 1. Semester… dafür war das sehr vielversprechend“)

Freude, Jubel, Heiterheit, nun ists also endlich vorbei. Und nun?
Ich stehe vor einem zeittechnischen (zum Glück begrenzten) Nichts!

Alle Leute sind an diesem Wochenende ausgeflogen: Antje nach Stuttgart, Joachim nach Hause, René auf n Kotei in Magdeburg. Dazu haben Eltern in Münster zu tun und ich muss somit nicht nach Hause da die Sachen zu mir kommen. Und zu allem Überfluss ist auch noch soeben eine Mail in meinen Kasten geflattert die besagt, dass mein Training am Sonntag ausfällt. Es ist einfach nicht fair! Das sind 72 Stunden gefüllt mit NULL Planung.

Warum kann ich mich nicht freuen, Seele baumeln lassen und den lieben Gott ´nen guten Mann sein lassen? Damit man das hier nicht falsch versteht, ich jammer´ nicht rum, ich finds nur etwas seltsam dass mich so was stört. Bin ich echt dermaßen drauf angewiesen dass immer was los zu sein hat?

Naja, abwarten, irgendwie bekomm ich das Wochenende schon rum.
Allen die jedenfalls was vorhaben gutes Gelingen, viel Spaß dabei und ein schönes Wochenende :)

LoneWolf @ 20:36
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Troia vs. v1.0.1a

Beitrag vom 28 April 2006

Kaum hat man das neue Spielzeugauto schon kommt irgendwas dazwischen…
In diesem Fall ist besagtes “Anderes” eine namentlich nicht näher genannte spätbronzezeitliche Stadt im vorderen Orient die Brad Pitt (zu Recht!) total niedergemacht hat. (Nein, nicht Dallas… war doch Dallas in “Fight Club”, oder?)

Einmal mehr hat das Glück unter Beweis gestellt, dass es gerne mal auf mich lächelt und mir gleich bei VAA das zweifelhafte Los des 2. Referats nach den Einführungen des Dozenten zukommen lassen… Nummer 1 ging an den Institutsprimus, der das Thema vor Semesterbeginn bereits aufgearbeitet hat und in dieser Woche einen Traum von einem Referat vorgelegt hat… Dann noch eine große Portion “Keine Ahnung” und eine Prise “Unübersichtliche Quellen” und fertig ist eine Katastrophe, aufzutischen nächsten Mittwoch.

Und wie immer wenn sowas vor der Tür steht üben technische Spielereien eine magische Anziehung aus, so dass ich viel zuviel Zeit an dieser Seite verbringe und Kram einbaue. Aktuelles Highlight ist übrigens die Zitatleiste- drücke der geneigte Leser doch mal F5 und achte auf den linken Balken ;)

Wie lange der nächste “ernstzunehmende” Beitrag auf sich warten lässt kann ich noch nicht absehen, ich habe auf jeden Fall vor das Ding hier auf mindestens 10 Postings zu bringen, egal ob wer mitliest.

LoneWolf @ 00:36
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